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Reise durch Südafrika Sommer 2003 - Teil 5

Whitewater und die Drakensberge - Afrika pur!

08.08.2003

Der Ruhetag wird weidlich zum Relaxen und – wirklich(!) – Sonnenbaden am Hotelpool genutzt, das Thermometer steigt auf immerhin 22°C, der Wind bleibt zwar unangenehm böig, aber erträglich.

Am späten Vormittag fahren die Ausspanner ins nahegelegene Whitewater, ein Städtchen mit rein schwarz-afrikanischer Bevölkerung: Pulsierendes Marktleben, rhythmische Straßenmusik an allen Ecken, fliegende Händler – es liegt ein Flair von fast kindlicher Lebensfreude in der Luft – ein Feeling, das wir schon oft erlebt haben, eine ganz andere Atmosphäre als in den oft verdrossen-ernsthaft-verbissen Geschäfte abwickelnden deutschen Innenstädten!

In einem Supermarkt tanzt die Kassiererin nach der gerade hereinwehenden Straßenmusik, mit ihr wiegt sich die Warteschlange im Takt, ohne dass die Abrechnungsabläufe unterbrochen werden – stellen wir uns das mal im Aldi in Hofgeismar vor!

In einer Nebenstraße preist ein Straßenfrisör per Werbeplakat exotische Haarschnitte an: u.a. den „german cut" – laut Bild eine streng in rechten Winkeln auf den Schädel getürmte Haarpracht – wenn das auf potentielle Kunden mal nicht eher abschreckend gewirkt hat...

Der Rest des kurzen Tages gehört dann wieder der Sonnenliege – flüchtige Erinnerung an den deutschen Sommer...

09.08.2003

Nach 12 Stunden Fahrt sind wir im Manhattan-Hotel in der Hauptstadt Südafrikas, Pretoria , „gelandet", erschöpft, aber angefüllt mit Bildern einer grandiosen Landschaft.

Die Drakensberge haben, vielleicht mit Ausnahme der Kapdramatik, alles bisher Gesehene übertroffen: an Wildheit: der gigantische 26km lange und bis zu 800 m tiefe Blyde River Canyon, an Schönheit: der atemberaubende Blick in unermessliche Weiten, durchflirrt von Lichtkaskaden in verschwenderischen Farben: „gods window", das kleine Hinweisschild hatte nicht zuviel versprochen: still wird man da, andächtig und ganz still vor diesem paradiesisch–unberührtem Stück Welt: Gottes Fenster...

Auf dem Weg zu diesem Wunder haben wir „pilgrims rest" besucht, eine alte Goldgräberstadt, die ihr Flair - sicher auch aus touristischen Gründen – bis heute bewahrt hat: Menschen flanieren in historischen Kostümen durch die Gassen, sitzen vor den liebevoll restaurierten alten Gebäuden, allerdings, angesichts dessen, was uns später in Bann zog, blieb das Menschenwerk „pilgrims rest" doch nur Episode.