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Reise durch Südafrika Sommer 2003 - Teil 1

Beim Check meines Koffers durch den BGS blinkt das Warngerät, der Beamte stoppt die Abfertigung, holt mich zum Bildschirm, deutet mit strengem Blick auf ein schnurähnliches Phänomen und schließt Zündkabel o.ä. Teufelskram nicht aus. Beschwörende Erklärungsversuche meinerseits, es handele sich um ein harmloses Netzkabel zum zugehörigen Wiederaufladegerät meiner Digitalkamera können ihn nicht überzeugen, der Koffer muss geöffnet werden!

Irgendwie ist mit meiner Gepäckstücken bzw. meiner Packtechnik kein Staat zu machen!

Die Warteschlange vor dem Eincheckschalter der South Africa line ist schon mindestens 20 Meter lang, als wir – überpünktlich – 2 ¼ Stunden vor Abflug erscheinen und wächst weiter. Wir bekommen die letzten regulären Sitzplätze für die economy–class!

Die Maschine ist offenbar überbucht! Die anfängliche Freude, endlich mal Glück gehabt zu haben, weicht bald einer gewissen Ernüchterung, als wir erfahren, dass alle anderen hinter uns einen komfortablen Sitzplatz in der business-class erhalten, ohne Aufpreis, versteht sich!

Von wegen, Glück gehabt!

29.07.2003

Der unumwunden zugegebene Neid auf die Glücklichen hinter uns wird hoffentlich etwas verständlicher, wenn hiermit bekanntgegeben wird, dass die Nacht im Flugraum 2. Klasse, bis auf den letzten Mann/Frau besetzt, sich besonders dadurch auszeichnete, dass ab ca. 23 Uhr – der Flug begann um 20.45 Uhr in Frankfurt und endete um 7.25 Uhr in Johannesburg – die Klimaanlage – man mag es in Erinnerung an die 1.Nacht in der Transsib 2002 glauben oder nicht – ausfiel und wir in stickiger, feuchtwarmer von CO2 – und anderen Ausatmungen von ca. 500 Passagieren geschwängerter Luft vergeblich suchten, was in anderen Nächten sonst zumindest stundenweise zu finden ist: Schlaf.

Das Flugpersonal tat zwar sein Möglichstes, spendierte immer wieder Erfrischungstücher und Getränke, konnte aber auch nichts Wesentliches bewirken – entsprechend erschöpft und angespannt zugleich begann unser erster Tag auf südafrikanischen Boden - aber trotz allem voller Neugier und Erwartung auf das erhoffte Kommende – und siehe da, das Hotel in Kapstadt, in dem wir per reibungslosen Weiterflug landeten und in dem ich gerade diese Zeilen schreibe, ist Spitzenklasse, das Essen im Churchrestaurant – hunterplat, hier: afrikanischer Springbock – ausgezeichnet und dazu –umgerechnet- spottbillig – na bitte, es wird schon!

Morgen freuen wir uns auf die erste Tierbegegnung - Seehunde beobachten rund ums Kap!

Vor dem „Einchecken“ im Hotel hatten wir schon eine Stadtrundfahrt direkt nach dem Eintreffen in Kapstadt, d.h. es ging nonstop nach den anstrengenden Flügen auf die erste Besichtungstour: townshipsiedlungen, teilweise in erbarmungswürdigem Zustand, gettoisiert in Stadtrandlage, in schnellem Vorüberfahren registriert, Tafelberg, Parlamentsgebäude, City, Aquarium u.u.- und die erste für mich eigentlich typische Kontroverse mit der Gruppe und der Reiseleitung war damit vorprogrammiert: dieses hopp, hopp von einem Besichtungspunkt zum anderen in Minutenabständen empfand ich als unnötige- Hetze und Zwang – das habe ich gleich deutlich gesagt und siehe da – alles wurde merklich entspannter...