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Hurtigruten - 20.03.2007

Das Bus-Taxispiel setzt sich fort (dahinter steckt bestimmt die norwegische Mafia!). Wie kommen wir bei extremer Eis-und Schneeglätte zur Anlegestelle der „POLARLYS", die gerade durch die BARENT–SEE hereinschwebt – Entfernung vom Hotel ca. 3 km – mit vollem Gepäck – halsbrecherisch!

Auskunft an der Rezeption: es fährt kein Bus im Winter (Mafiaauskunft?)! Wir sehen aber ständig Busse am Hotel vorbeifahren!? Egal, unser Entschluss steht fest: wir bilden wieder die Notgemeinschaft von gestern und ordern ein Taxi (Preis ca. 200 NOK, 8 NOK = 1 Euro, aber immerhin geteilt durch 4).

Während dieser Überlegungen fährt – Winter hin, Winter her, ein Bus vor, hält (!!), Hotelgäste steigen ein, es soll angeblich zum Flughafen gehen – warum dann nicht auch zur Anlegestelle – das Durcheinander ist perfekt – Nachfragen, Beschwerden an der Rezeption sind zwecklos, das Personal ist untergetaucht, also wird Plan 1 weiterbetrieben, ein Taxi für 11 Uhr bestellt.

10 Uhr 50

Der Bus vom Flughafen, der verlorengegangene Koffer Vom Kopenhagenzubringer holen sollte, ist unverrichteter Dinge zurückgekommen und bietet uns an, uns zum Anlieger zu bringen: rein in die Kartoffeln, raus aus den Kartoffeln – oder besser umgekehrt: diesmal rein – endgültig!

Fahrtpreis 25 NOK – der Taxifahrer wird schön fluchen, vielleicht gibt es ja heute noch Mafiakämpfe, aber dann sind wir schon auf hoher See!

Pünktlich um 12Uhr 45 legt die POLARLYS ab – wir fahren nordwestwärts und erreichen als ersten Haltepunkt VARDO, die östlichste Stadt Norwegens mit nachweislich – und spürbaren - polarem Klima. Alle Erwartungen an die „schönste Seereise der Welt" werden schon jetzt weit übertroffen:

Die Berge und Riffe der ersten Fjorde mit dem sich darüber spannenden endlosen Himmel – Wolkenformationen von nie gesehener Dynamik und Ruhe in ständigem Wechsel machen sprachlos im besten Sinne des Wortes, lassen still und andächtig werden: ein atemberaubender Auftakt.

VARDO erleben wir von magischem Licht übergossen, die tief verschneiten Holzhäuser erglänzen in expressiven Farben, angemischt von Emil Nolde – Traumbilder...

Ein 4-Gänge-Menue vom Feinsten, garniert mit Barmusik live beschließt diesen ersten, verheißungsvollen Tag auf See – die POLARYS wiegt uns in Schlaf.