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Hurtigruten - 19.03.2007

Die Reise beginnt „traditionsgemäß“ mit Irritationen und Komplikationen:
Wir warten in Hofgeismar auf die Regiotram, die uns um 9 :04 nach Kassel-Wilhelmshöhe bringen soll...

Um 8:58 fährt ein Zug AUS Kassel kommend ein, Leute steigen ein, wir nicht, wir wollen NACH Kassel! Der Eingefahrene steht immer noch, wartet offenbar – auf wen nur ?

Um 9:02 klärt der Zugführer die Situation, indem er uns leicht genervt auffordert, nun endlich einzusteigen, falls wir nach Kassel wollten . . .seit wann ist Hofgeismar ein Sackbahnhof?

Rotes Licht bei der Sicherheitskontrolle im Frankfurter Flughafen – daraufhin verstärkte Leibesvisitation – zu Tage gefördert wird bei mir ausgerechnet eine Sicherheitsnadel , bitteschön...

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Hurtigruten - 20.03.2007

Das Bus-Taxispiel setzt sich fort (dahinter steckt bestimmt die norwegische Mafia!). Wie kommen wir bei extremer Eis-und Schneeglätte zur Anlegestelle der „POLARLYS", die gerade durch die BARENT–SEE hereinschwebt – Entfernung vom Hotel ca. 3 km – mit vollem Gepäck – halsbrecherisch!

Auskunft an der Rezeption: es fährt kein Bus im Winter (Mafiaauskunft?)! Wir sehen aber ständig Busse am Hotel vorbeifahren!? Egal, unser Entschluss steht fest: wir bilden wieder die Notgemeinschaft von gestern und ordern ein Taxi (Preis ca. 200 NOK, 8 NOK = 1 Euro, aber immerhin geteilt durch 4).

Während dieser Überlegungen fährt – Winter hin, Winter her, ein Bus vor, hält (!!), Hotelgäste steigen ein, es soll angeblich zum Flughafen gehen – warum dann nicht auch zur Anlegestelle – das Durcheinander ist perfekt – Nachfragen, Beschwerden an der Rezeption sind zwecklos, das Personal ist untergetaucht, also wird Plan 1 weiterbetrieben, ein Taxi für 11 Uhr bestellt.

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Hurtigruten - 21.03.2007

Das Wiegenlied der See wurde zwar während der Nacht ziemlich a-rhythmisch, mehr con furioso - als adagio...!

Verschlafen haben wir trotzdem die Passage von HONIGSVARY, der nördlichsten Stadt der Welt!? Noch vor kurzem konnte HAMMERFEST diesen Titel für sich beanspruchen.

Bald werden wir dort sein, jetzt aber muss sich erstmal die unglaublich reichhaltigen Angebote des Frühstücksbuffets setzen, habe von fast allem probiert – ab morgen wird eisern reduziert!

Das Angebot, in HAMMERFEST diverse Museen zu besuchen, ignorieren wir, streifen stattdessen durch die Stadt und steigen auf die Höhen über ihr. Überall prangen noch trotz anderer Aussagen unseres Reiseführers stolz die Hinweise, dass es sich um die nördlichste Stadt der Welt handelt (s.o.),egal, wer recht hat, eiskalt und schneereich genug ist es allemal in beiden Städten. Ich fotografiere auch die laut Hinweisschild hier ansässige nördlichste katholische der Welt – vielleicht interessiert sich ja BENEDIKT dafür –ich werde ihm mal ein Foto schicken.

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Hurtigruten - 22.03.2007

Der Tag beginnt trübe und wolkenverhangen, aber das kann sich hier ganz schnell ändern, warten wirs ab.

Wir passieren die Inselgruppe der VERSTEROLEN in Richtung der LOFOTEN. Kürzere und längere Stopps in RISOHAMN , SOSTLAND und STOKUSAKNES nutzen wir zu entsprechenden Landgängen, auch um das Schwankgefühl des Schiffes wieder auszugleichen.

Gegen 11Uhr30 hatte Jens fast die Chance, unsere Kabine für den Rest der Fahrt alleine nutzen zu können:

bei einem der ständigen Versuche, auf dem Außendeck zu fotografieren, wurde der stürmisch wehende Wind plötzlich zum Orkan, packte mich samt Kamera und schleuderte mich an die Reling ! Von „an die" bis zu „über die" waren es nur wenige Zentimeter...

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Hurtigruten - 23.03. + 24.03.2007

Um 9Uhr15 überqueren wir den Polarkreis, Kameras klicken und surren, die Welt leuchtet in strahlendem Wie´, die Schatten der Nacht sind vergessen! Vorerst?

Wir passieren NASNA, legen kurz an in SANDNESJOEN und erreichen BRONNOJSUND gegen 16Uhr. In SAND. Wäre beinahe ein Passagier verloren gegangen! Dazu zwei Informationen:

  1. wird beim Verlassen des Schiffes die persönliche Identitätskarte gescannt, beim Wiederbetreten ebenfalls; das hat z.B. den Sinn, bei einer evtl. Schiffskatastrophe mit Vermissten zweifelsfrei nachprüfen zu können, ob Passagier X oder Y während des Unglücks an Bord war oder nicht.
  2. wird bei Landgang über Bordlautsprecher die genaue Abfahrtszeit bekannt gegeben, die Gangway klappt hoch der Zuspätgekommene muss versuchen, in Eigenregie z.B. per Taxi den nächsten Anlegehafen zu erreichen – der heutige Sünder war allerdings eine Sünderin – vielleicht hat ja das den gestrengen Schiffszerberus veranlasst, die schon eingezogene Treppe noch einmal abzusenken!

Nach Abfahrt von S. passieren wir die Bergkette „DE SYR SOSTRE" (die sieben Schwestern). Zahlreiche Mythen und Sagen ranken sich um die 7-Tausender: verschmähte Liebe, Rache, Schuld und Sühne sind die immer wiederkehrenden Themen – wie im richtigen Leben eben.

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Hurtigruten - 25.03.2007

Von wegen problemlos, wenn's nicht die Heizung ist, dann sind es eben mal die Uhren – in der Nacht mussten sie ja bekanntlich umgestellt werden auf Sommerzeit – na und, schließlich hatte ich extra eine Funkuhr mitgenommen, die das Braunschweig - Signal empfängt – dachte ich - dachte ich...

Wir erscheinen also wie immer kurz vor 9 Uhr beim Frühstücksbufett und wundern uns, dass doch einiges fehlt: Bestecke, Teller, Brötchen und - Gäste, außer uns!

Ich beschwere mich beim Oberkellner, der nur stumm auf die Wanduhr zeigt: kurz vor 10Uhr – Braunschweig hatte meine Uhr offenbar nicht erreicht, kein Empfang in diesen Breiten! Man gewährte noch eine Viertelstunde für ein Notfrühstück – egal, ich esse sowieso zu viel an Bord.

Aber dass ausgerechnet mir als angeblicher Fachmann ein solches Uhrenmalheur passieren musste, war schon etwas peinlich...

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