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Biografie

GEDÄCHTNIS-AUSSTELLUNG 2013/2014

Erinnerungen an
Hans-Joachim Haß
Lehrer, Künstler und Schauspieler

  • Eröffnung und Vernissage am Samstag, den 26. Oktober 2013, um 16.00 Uhr
  • Die Ausstellung ist bis zum 2. März 2014 zu sehen
  • Öffnungszeiten des Stadtmuseums Hofgeismar:
    Mo, Di, Do 10-12 Uhr, Mi 15-18 Uhr, Fr 17-19 Uhr, So 11-13 Uhr u. 15-18 Uhr
  • Stadtmuseum Hofgeismar, Petriplatz 2, 34369 Hofgeismar

Wer gerne die Rede von Jutta Haß zur Ausstellungseröffnung nochmal nachlesen möchte, findet Sie unter diesem Link. Sie kann dort auch als PDF runtergeladen werden werden.


...geschrieben von Katalin Jäger

Er war u.a. Lehrer an der Gustav-Heinemann-Schule in Hofgeismar, er ist Regisseur des weit über die Grenzen des kleinen nordhessischen Städtchens hinaus bekannten Amateurtheaters "Die Bühne" und er sang z. B. leidenschaftlich in Michael Tauches Kammerchor - die Rede ist von Hans-Joachim Haß. Hier aber soll mit dem Maler ein "weiterer Haß" vorgestellt werden.

Portrait"Diesen Haß" findet man im Atelier seines Hauses. Dort hat er sich seine abgeschlossene Welt aufgebaut; zwischen den Bildern und Schriften von van Gogh, den Werken von Kafka, der Musik Mahlers ist sein Reich.on Kafka weiß man, dass er stets in der Nacht seine Werke verfasste. Erbrauchte die Weltferne, die Abgeschiedenheit , die Einsamkeit, um sein Werk in einem traumartigen Zustand dichten zu können. Diesen Wunsch finden wir bei Haß wieder. Jochen Haß kann nie im Freien arbeiten, sondern sucht die Enge und Dramatik seines Zimmers nach Einbruch der Dunkelheit. Das Vorbild, das Motiv, existiert dann nur noch in der Erinnerung. Wie bessessen ist er dann, um diese verinnerlichte Vorstellung auf das leere Papier zu bringen.

"Ich male nicht das, was ich sehe, sondern das, was ich sah" - dieser Satz von Edvard Munch trifft so auch für Haß zu. Es sei, so Haß, wie ein innerer Drang. Einmal habe er wie bessessen ein ganzes Bild unter den Duschstrahl gehalten, auf die verschwimmenden Farben gestarrt, um darin "sein Bild" zu erkennen. Er könne ncht aufhören, bevor er seine Vision verwirklicht sehe. So malt er oft eine ganze Nacht hindurch und experementiert mit einer Fülle von Farben und Techniken.


Der Reichtum an künstlerischen Formen wurde Haß von Kindheit an mitgegeben. Der Vater, Walter Haß, ist im Großraum Kassel als Lehrer und Maler bekannt. Der ältere Bruder arbeitete als Komponist und musikalischer Theaterleiter in Berlin. Auch der am 19. Juli 1937 in Kassel geborene Hans-Joachim suchte daher nach seinem künstlerischen Ausdruck.
Während seines Pädagogik-Studiums mit den Fächern Deutsch, Musik und Sozialkunde in Göttingen ging Haß seiner eigentlichen Leidenschaft nach: der Schauspielerei. So nahm der Student 1959 und 1960 zusätzlich Schauspielunterricht und bestand sogar am Hebbeltheater in Berlin die Eignungsprüfung. Er kehrte aber zurück zu seinem Lehramts-Studium und machte damit einen Schritt, über dessen Richtung er sich bis heute nicht richtig im klaren ist. So blieb in Jochen Haß, derbis 1999 in Hofgeismar unterrichtete, stets der innere Drang zur künstlerischenSelbstverwirklichung.


Jochen Haß hat "ganz klein" begonnen: sein Format war der Bierdeckel. Auf diesem Quadrat hat er mit Kugelschreiber und Filzstift am Ende des Tages die Fülle seiner Gedanken und Gefühle zu Papier gebracht - zunächst in Schwarz-Weiß, später auch in Farbe. Auf diesem Wege entdeckte er im Jahre 1979 die künstlerische Form, die ihm vor allem geeignet schien, seine persönlichen Probleme und Ängste zu bewältigen, sie im Bild gleichsam zu bannen und ihnen damit die Spitze zu nehmen.

Schon nach den ersten autodidaktischen Versuchen von Haß hat ihn der Galerist, Maler und Freund Klaus Vondermühl ermutigt, sich in neuen Formen und Techniken zu versuchen. Und Haß ist es gelungen, die Kraft seiner Kleinkunst auch im Großformat und in den Techniken Öl, Aquarell, Acryl und vor allem Tempera umzusetzen. Bereits 1980 hatte Haß seine ersten Austellungen in Warburg und Kassel. Seitdem folgte mindestens eine pro Jahr.




Aus der Presse

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